Saison 2015/2016

Batman - Live in Concert

Am 20. und 21. Mai 2016 kehrte Batman zurück, und zwar in den Konzertsaal des KKL Luzern. Damit geht für das 21st Century Symphony Orchestra und den 21st Century Chorus ein Traum in Erfüllung. Bei Dirigent Ludwig Wicki war die Vorfreude entsprechend gross: „Elfmans brillante Musik live zum Film auf Grossleinwand darzubieten ist eine Herausforderung, auf die wir uns unheimlich freuen. Im Konzertsaal kann sich diese epische Musik in vollem Glanz entfalten.”

Der Komponist Danny Elfman war an beiden Konzerten anwesend.

Gladiator - Live

Nach der erfolgreichen Weltpremiere vom Mai 2013 präsentierte das 21st Century Symphony Orchestra zusammen mit dem 21st Century Chorus den mit 5 Oscars prämierten Monumentalfilm «Gladiator» von Regisseur Sir Ridley Scott erneut als pektakuläre Live-to-Projection-Aufführung. Das KKL Luzern war dabei 4x ausverkauft.


Die Filmmusik von Hollywood-Schwergewicht Hans Zimmer und «Dead Can Dance»-Sängerin Lisa Gerrard griff das Monumentale des Films genauso fantastisch und stimmig auf, wie das Verletzliche und Tragische.

 

Die 150 Mitwirkenden des 21st Century Symphony Orchestra und des 21st Century Chorus machten diese Film-Konzert-Aufführung unter der Leitung von Ludwig Wicki zu einem ebenso eindrücklichen wie unvergesslichen Erlebnis.

Die Co-Komponistin Lisa Gerrard sang dabei ihre Gesangspassagen gleich selber.

Western Music in Concert - Konzerttournee

Aufgeführt:

29. Januar 2016, Stadtcasino Basel

31. Januar 2016, KKL Luzern

11. Februar 2016, Liederhalle Stuttgart

14. Februar 2016, Alte Oper Frankfurt

11. März 2016, Royal Albert Hall London

 

Der Western-Film gehört zu den aufregendsten und ältesten Genres des Kinos. Mit seinem Fokus auf den amerikanischen Mythos der Eroberung des Wilden Westens bietet er viel Raum für packende Abenteuer und bewegendes Drama. Knallharte Cowboys, rauchende Colts, schnaubende Pferde und selbstbewusste Frauenzimmer definieren den Western genauso wie betörende Landschaften und bleihaltige Schusswechsel auf staubigen Strassen.

So wie die Filme von strahlenden Helden, fiesen Bösewichten und tragischen Auseinandersetzungen erzählen, erklingen die jeweiligen Filmmusiken mal ausladend edel, heiter, mitreissend und sehnsüchtig, mal unheilvoll, bedrohlich und tieftraurig. Im Rahmen dieses Konzerts - das ürigens auch auf CD eingespielt wurde - war preisgekrönte Musik aus Klassikern wie «High Noon» (1952), «The Magnificent Seven» (1960) und «How the West was Won» (1962), aber auch Filmmusik aus Western jüngeren Datums wie «Dances with Wolves» (1990) und «3:10 to Yuma» (2007) zu hören. Warme Americana-Klänge, aufregendes Orchester-Bravado aber auch die kultige Mundharmonika-Melodie aus «Once upon a Time in the West» (1968) sorgten für Gänsehaut-Feeling und das ausladende, epische Finale mit Ecstasy of Gold aus «The Good, the Bad and the Ugly» (1966) riss das Publikum vom Sessel beziehungsweise haute es aus dem Sattel.

Das 21st Century Symphony Orchestra  und der 21st Century Chorus durchwuerte mit der Musik von Filmmusiklegenden wie Elmer Bernstein, Alfred Newman, Dimitri Tiomkin, Martin Böttcher und Ennio Morricone den Wilden Westen. Yee-haw!

 

Konzertbericht Royal Albert Hall
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Western Music in Concert in der Royal Albert Hall in London (Foto: Livio Schürmann)
Western Music in Concert in der Royal Albert Hall in London (Foto: Livio Schürmann)

Amadeus - Live

Aufgeführt am 4. und 5. März 2016 im zwei Mal komplet ausverkauften KKL Luzern.

 

Mit «Amadeus» gelang Regisseur Milos Forman 1984 ein Welterfolg. Darin wird die dramatische Geschichte von Wolfgang Amadeus Mozart aus Sicht seines Bewunderers wie Rivalen Antonio Salieri erzählt.

In der erstmaligen Live-Aufführung von «Amadeus» verschmolz das populäre Film-Konzert-Erlebnis mit der konzertanten Darbietung weltbekannter klassischer Literatur von Wolfgang Amadeus Mozart. Während der mit acht Oscars ausgezeichnete Film auf Grossleinwand über der Konzertbühne gezeigt wurde, spielten das 21st Century Symphony Orchestra und der 21st Century Chorus unter anderem Auszüge aus Meisterwerken wie der «Hochzeit des Figaro», der «Zauberflöte» und dem «Requiem».

Die Weltpremiere von "Amadeus - Live" im KKL Luzern (Foto: Priska Ketterer)
Die Weltpremiere von "Amadeus - Live" im KKL Luzern (Foto: Priska Ketterer)

Christmas At The Movies

Aufgeführt am 28. November 2015 im Stadtcasino Basel und am 5. Dezember 2015 im KKL Luzern.


Die Zeit der langen Nächte, des Schneetreibens, der Lichter und der Geschenke ist magisch von Sagen und Geschichten umhaucht. Einige davon inspirierten die Traumfabrik Hollywood zu fantastischen und einfallsreichen Filmabenteuern: Vorweihnächtliche Geisterbesuche, Ausflüge in die Werkstatt des Santa Claus am Nordpol, bitter-süsse Familiengrossanlässe und mirakulöse Bescherungen - von Comedy über Drama und Grusel bis hin zu Fantasy, jedoch stets mit Happy End.

Genau so vielseitig präsentierte sich auch das filmmusikalische Gewand: mal epische Orchesterkompositionen, mal engelsgleiche Chöre. Das Konzertprogramm umfasste Filmmusik u.a. aus «The Polar Express», «Home Alone», «Edward Scissorhands», «The Chronicles of Narnia» und «The Golden Compass». Damit erfüllte Musik aus unsterblichen Weihnachtsfilm-Klassikern und von meisterhaften Komponisten wie Alan Silvestri, John Williams, Danny Elfman und Harry Gregson-Williams den Konzertsaal.


Das Konzert in Zusammenarbeit mit dem Boys Choir Lucerne stiess auf enorm grosse Begeisterung und der Konzertsaal war bis auf den letzten Platz ausverkauft.

The Music Of David Arnold

Von James Bond bis Alien-Invasionen

 

Mit bombastischen Kompositionen zu «Stargate» (1994), «Last of the Dogmen» (1995), «Independence Day» (1996) und «Godzilla» (1997) stürmte David Arnold das grossangelegte Hollywood-Kino. Von 1997 bis 2008 war er 'Composer on Her Majesty's Secret Service' für die Bond-Abenteuer, u.a. für «Tomorrow Never Dies» (1997), «Casino Royale» (2006) und «Quantum of Solace» (2008).

Doch der charismatische Brite kann auch anders. So schrieb er beispielsweise für die surreale Dramödie «The Stepford Wives» (2004) und den Klamauk «Paul» (2011) quirlige, dramatische und 'funky' Klänge.


Es freute und ehrte uns, dass wir diesen vielseitigen Komponisten am 23. Oktober 2015 im KKL Luzern nicht nur porträtieren, sondern zugleich auch mit ihm auf der Konzertbühne stehen durften.



Anna Calvi & 21st Century Orchestra and Chorus

Im Rahmen des Blue Balls Festivals 2015 trat ein 12 chöpfiger Frauenchor des 21st Century Chorus zusammen mit Streichern des 21st Century Orchestra und der britischen Sängerin Anna Calvi im Konzertsaal des KKL Luzerns auf. Der Chor unterstützte die Sängerin bei etwa der Hälfte der melancholischen, dunklen und teilweise sehr anvantgardistisch inspirierten Songs.


Michael Graber der Luzerner Zeitung schrieb unter anderem:

"Zusammen mit dem 21st Century Orchestra entfachte Calvi teilweise ein regelrechtes Soundgewitter. Sie spielte die Gitarre derart kraftvoll, dass manche Metalband daneben neidisch würde und sang zeitweise mit so viel Druck wie eine 200 Kilo schwere Opernsängerin. (...) Wenn Band, Calvi, Chor und Orchester zusammen spielten, entwickelte sich ein grossartiger Sog voller Kraft und Dampf."

Interview mit Ludwig Wicki im Apero der Luzerner Zeitung
Neue Luzerner Zeitung Online - «Das Ganz
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Bericht über eine Chorprobe des Regionaljournals Zentralschweiz
Regionaljournal.mp3
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Eliza - Anna Calvi & 21st Century Orchestra and Chorus

Konzerte

Christmas Concert

15.12.17, 19:30h

KKL Luzern

 

Planetarium In Concert

16.12.17, 18:30h & 20:00h

17.12.17, 10:00h & 11:30h

Planetarium,

Verkehrshaus Luzern

 

 

Tickets gibt es immer direkt beim KKL Luzern oder beim jeweiligen Veranstalter.

 

«Und die auf die Romantik vorausweisende Moll-Mystik und -Dramatik aus der «c-Moll-Messe», «Don Giovanni» oder dem «Requiem» profitierte ohnehin von der Klangkraft des vorzüglichen 21st-Chors wie des kompakt und äusserst agil spielenden Orchesters.»

- NLZ, 7. März 2016, zu «Amadeus»

«Vor allem im witzigen «Double Trouble» (Harry Potter) und in der Zugabe «Somewhere in my memory» (Home Alone) brilliert der Vokalkörper mit Leichtigkeit und Agilität.»

- ZaS, 4. November 2012, zu «Homage to John Williams»

«Der Chor ist ein wichtiger Farbgeber, unheimlicher Schöpfer des Drohenden, kompakt und geschlossen in Interpretation und Artikulation. Es ist eine in allen Belangen starke Aufführung, lebendig im Detail und gross im Bogen.»

- NLZ, 26. Mai 2014, zu «Star Trek Into Darkness» - Live to Projection

«Auch der Chor hat grosse Momente, so zum Beispiel im Abspann zum Monsterstreifen «Cloverfield» – einem fast schon experimentellen Kunstwerk, das ansonsten keine Filmmusik enthält! Der brutale Marsch, eine rohe Maschine, wird durch die sphärischen Gesangslinien kontrastiert, ja ausgehebelt

- ZaS, 4. März 2012, zu «The Music of Michael Giacchino»